Nackt-Sieg Österreichs über Deutschland

Mit einem 10:5 in Wien haben die sechs öster­reichischen Teamplayerinnen ihren deutschen Kontra­hentinnen gezeigt, wer beim Nacktfußball das bessere Ballgefühl hat.  
Drews mit scharfen Soccer-BräutenDrews mit scharfen Soccer-BräutenAPA

„Ein Cordoba heute gönnen wir euch, aber morgen gewinnen wir 2:1″, sagte Partylöwe Jürgen Drews vor Anpfiff zur APA.“Nie mehr Cordoba“-Gesänge von zahlreichen Deutschland-Fans, die bereits am Sonntagabend den Weg auf die Wiener Insel fanden, wurden von „Que sera, Österreich ist wieder da“, lauthals übertönt. Vor Anpfiff des Nacktfußballspiels war man in der deutschen Fankurve am Rande des Spielfeldes im Sand an der Neuen Donau noch überzeugt: „Wir gewinnen“.

Mit „Jürgeeen“-Chören wurde Mallorca-King Jürgen Drews am Strand empfangen. „Soll ich nachher ein paar Lieder singen?“, fragte er in die jubelnde Meute.

„Heute werden unsere Mädels zeigen, wie die Burschen morgen zu spielen haben“, feuerte der österreichische Teamkapitänin „Renee Pornero“ die Mannschaft an. Ihre Kontrahentin in schwarz-rot-gold war Vivian Schmitt.

Sechs gegen sechs Soccer-Mädels haben etwa zweimal zehn Minuten gespielt. Gleich zu Beginn gab es „Gelb“ für Österreich. Ein Küsschen auf die Wange konnte den Schiedsrichter aber milde stimmen. „Schiiiiiebung“, tönte es auch der deutschen Fankurve. Doch gleich danach fiel das erste Tor. 1:0 für Österreich. Die Stimmung kochte spätestens nach dem 2:0.

Mit einem 7:3 für die rot-weiß-rot gepainteten Mädels ging man in die Pause. Aus den Lautsprechern dröhnte Jürgen Drews „Ein Bett im Kornfeld“ und „Ich bin der König von Mallorca“. „Unglaublich, ich bin begeistert, wie toll es hier ist. Da geht ja richtig die Post ab“, sagte ein deutscher Fußballfan in der Halbzeit zur APA. Morgen wolle er sich das Spiel in der Fanzone ansehen. An ein zweites Cordoba glaubte er aber nicht.

In der zweiten Spielhälfte bauten die sechs österreichischen Mädels ihre Führung noch aus, nach dem 10:5 erfolgte der Schlusspfiff. Die Spielerinnen mit gequetschen Zehen und kleineren Kratzern an Armen und Beinen feierten aber fröhlich weiter. Drews sank mit einem Riesenpokal vor den österreichischen Mädels in die Knie, die obligatorische Champagnerdusche für gebührend gefeierte Meister durfte nicht fehlen.

„Jetzt haben wir den Burschen gezeigt, wie es geht und morgen gibt es ein zweites Cordoba in Wien“, waren die Österreicherinnen überzeugt.

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